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Ramesh Raskar

Unabhängiger Direktor

Herr Ramesh Raskar ist stellvertretender Direktor des MIT Media Lab, außerordentlicher Professor am MIT und Leiter der Forschungsgruppe „Kamerakultur“ am MIT Media Lab. Zu seinen Mitentwicklungen am MIT gehören eine Kamera zur Sicht um Ecken, Femtofotografie, automatisiertes maschinelles Lernen (Auto-ML), privates maschinelles Lernen (Split-Learning), kostengünstige Augenpflegegeräte (Netra, Catra, EyeSelfie), ein neuartiges Computertomographiegerät, Bewegungserfassung (Prakash), Barcodes für große Entfernungen (Bokode), interaktive 3D-Displays (BiDi-Bildschirm), neue theoretische Modelle zur Erweiterung von Lichtfeldern (ALF) zur Darstellung von Wellenphänomenen sowie algebraische Rangbeschränkungen für 3D-Displays (HR3D).

In seiner letzten Position bei Facebook initiierte und leitete er Innovationsteams in den Bereichen Digitale Gesundheit, Gesundheitstechnologie, Satellitenbildgebung, TV-Bandbreite für Konnektivität, VR/AR sowie die Initiative ‘Emerging Worlds’. Sein neuer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung globaler Schnittstellen zwischen gesellschaftlichen und cyber-physischen Systemen. Seine Forschung umfasst physische (z. B. Sensoren, Gesundheitstechnologie), digitale (z. B. Automatisierung von maschinellem Lernen) und globale (z. B. Geokarten, autonome Mobilität) Bereiche.

Er erhielt den Lemelson Award 2016, den ACM SIGGRAPH Achievement Award 2017, den Technology Review TR100 Award 2004, den Global Indus Technovator Award (2003), eine Auszeichnung als einer der 20 weltweit führenden indischen Technologieinnovatoren, das Alfred P. Sloan Research Fellowship 2009 und den Darpa Young Faculty Award 2010. Weitere Auszeichnungen sind eine lobende Erwähnung beim Marr Prize 2009, der LAUNCH Health Innovation Award (verliehen von NASA, USAID, US-Außenministerium und Nike, 2010) und der Vodafone Wireless Innovation Award (1. Platz, 2011). Er wurde mit vier Mitsubishi Electric Invention Awards ausgezeichnet. Seine Arbeiten erschienen unter anderem in der New York Times, dem Wall Street Journal, CNN, BBC, New Scientist und Technology Review. Er hält über 125 US-Patente. Analyse der Patentwirkung und des Zeitablaufs.

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